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In Graz gibt es 17 niveaugleiche Eisenbahnkreuzungen mit Straßen. Davon sind noch 8 unbeschrankt (Peter-Rosegger-Straße, Harter Straße, Grillweg, Kärntner Straße, Schwarzer Weg, Hafnerstraße, Gradnerstraße, Unterer Mühlweg). Nach dem tödlichen Unfall im September 2018 wird ein Maßnahmenpaket für die Sicherung von Bahnübergängen in Graz erstellt. Auf Antrag des Bezirksrates sorgt künftig eine Schrankenanlage in der Grottenhofstraße für mehr Sicherheit und wurde von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl eine Expertengruppe eingerichtet. Laut einem Zwischenbericht sollen bei den Eisenbahnkreuzungen Kärntner Straße, Peter-Rosegger-Straße und Wetzelsdorferstraße bis 2025 Unterführungen errichtet werden.

Bei einem Unfall auf dem unbeschrankten Bahnübergang der Graz-Köflacher-Bahn in der Grottenhofstraße am 18.09.2018 mit dem Bus der Linie 33 starb die 34-jährige Buslenkerin. Weiters sind bei diesem tragischen Verkehrsunfall mehrere Fahrgäste zum Teil schwer verletzt worden.

Im Hinblick auf diese Katastrophe an der zum Unfallzeitpunkt nur mit Verkehrszeichen und optischen Warneinrichtungen gesicherten Kreuzung erfolgte in der Bezirksratssitzung am darauffolgenden Tag nach einer Gedenkminute ein dringlicher Antrag. Der Bezirksrat Graz-Wetzelsdorf forderte eine § 49 EisbG – Überprüfung und auf Basis der Ergebnisse eine sofortige Umsetzung der Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.

Bei der noch im Jahr 2018 stattgefundenen Überprüfung wurde seitens der Experten und Sachverständigen verordnet, dass diese Eisenbahnkreuzung künftig zusätzlich mit einer Schrankenanlage zu sichern ist.

Bereits im Juli 2019 wurde die neue Schrankenanlage in Betrieb genommen und wird für mehr Sicherheit beim Überqueren der Gleise sorgen.

Aufgrund des Unfalls wurde auf Initiative von Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl eine Expertengruppe eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe soll ein Maßnahmenpaket für Bahnübergänge in Graz erstellen. Laut einem Zwischenbericht ergibt sich bei den Eisenbahnkreuzungen Kärntner Straße, Peter-Rosegger-Straße und Wetzelsdorferstraße die besondere Dringlichkeit, bis 2025 Unterführungen zu errichten. Die Kreuzungsbereiche Reininghausstraße und Gradnerstraße sollen bis 2027 mit Adaptierungen folgen. Ende dieses Jahres soll der Endbericht mit allen erforderlichen Detailplanungen vorliegen. Mit den Ergebnissen wird man bei Bund und Land bezüglich der Finanzierung vorstellig werden. Wir werden jedenfalls für die Umsetzung dieser dringend notwendigen Maßnahmen weiterkämpfen.

Mit der Versicherung, uns auch weiterhin stets um Ihre Anliegen zu bemühen, wünsche ich im Namen aller Bezirksfunktionäre einen schönen Herbst.

Ihr Peter Sauermoser